Freitag, 22. Mai 2015

PhiloJune
Angst fressen Seele auf: Und spuckt n bessres Leben aus!

Wenn man einen Albtraum hat und dann Schweiß gebadet aufwacht, ist das Beste, was passieren kann, wahrzunehmen, dass es nur ein Traum war. Am allerbesten ist es aber, wenn man sich umdreht, fragt "Liebst du mich immernoch, ich hatte einen Albtraum, indem du mich verlassen hast" und danach fühlt sich die Beziehung plötzlich noch schöner an als vorher!
So mancher weiß erst im Angesicht eines möglichen Verlustes, was er hat. Manchmal kann einen ein furchtbar realistischer Traum wachrütteln und einem bewusst machen, wie viel der Mensch an unserer Seite uns bedeutet. Und wenn wir diesem Menschen nicht egal sind, schmeichelt und freut ihn diese Sorge um sein Bleiben und sein Wohl.
Meine Angst meinen Mann oder meine Kinder zu verlieren, frisst und nagt tatsächlich an meiner Seele. Aber wie mit dem Albtraum, in welchem mein Mann mich übrigens immer montags beim Pommesessen betrogen hat, beflügelt mich diese Angst. Sie macht aus mir eine  ziemlich tolle Partnerin und eine ziemlich engagierte Mutter und Stiefmutter. Ich mache mir so viele Gedanken und aus diesen Gedanken werden so viele Taten! Wenn sie einen nicht lähmt, dann ist dieses "Angst-fressen-Seele-auf" Szenario ein wunderbarer Motor: Nämlich der, der das Wunder des harmonischen und glücklichen Zusammenseins am Laufen hält.

Ich habe heute früh eine wunderbare Liebeserklärung geschenkt bekommen...und habe noch einmal glaubhaft versichert bekommen, dass mein Mann mich nie mit einer Frau von der Pommesbude betrügen würde ;-)