Dienstag, 1. Dezember 2015

Schöne Haut
Es sind die Hormone, Simone!


Weil ich 30 bin, finden einige meine intensive Beschäftigung mit Hormonen merkwürdig. Sie denken, ich dächte, ich sei alt. Tatsächlich ist Anti Ageing aber nur mein sekundärer Motor für das Durchforsten sämtlicher Artikel und empfohlener Bücher zum Thema "Hormone & Hormonwandel". Der primäre Motor war die Entdeckung eines Brustlipoms, als ich 27 Jahre alt war. Dieses Brustlipom wuchs so rasch, dass es operativ entfernt werden musste - außerdem veränderte es die Hautoberfläche und es musste festgestellt werden, ob diese Veränderungen bösartig sein könnten.
Da Tumorerkrankungen und vereinzelt auch Krebserkrankungen sich gesamtgesellschaftlich häufen (oder deren Entdeckung), es aber auch viele Fälle davon in meiner Familie gibt, war ich alarmiert. Die Anamnese ergab eine genetische Disposition. Das war mir aber eh schon klar.
Als Biologiefan reichten mir diese Anamnese und die Anweisung "Ab jetzt sehen wir uns mindestens 2 Mal im Jahr" nicht aus - ich wollte wissen, was genau bei mir genetisch ungünstige Bedingungen herstellt. Und ob ich darauf Einfluss nehmen kann.

Nach langem Suchen und Forschen bin ich dabei auf eine ganz neue These gestoßen:
"Es sind die Hormone, Simone!"

Und Hormone - die haben wir alle! Und einen sich ständig verändernden, stark von Umwelteinflüssen und Lebensbedingungen abhängenden Hormonhaushalt haben wir auch alle. Und - wie auch dem Beipackzettel meines inzwischen abgesetzten Verhütungspräparates "Valette" (später dann Maxim, steht aber dasselbe drauf) zu entnehmen: "Brustlipome" gehören zu ihren seltener auftretenden Nebenwirkungen. Bewiesen hat dies übrigens Empirie, ich bin erst ein halbes Jahr später auf die Idee gekommen, das Brustlipom als Nebenwirkung auf dem Beipackzettel zu suchen.
Bewiesen hat "die Pille" das ganz allein: Denn nach der OP habe ich eben jene für gut 3 Monate abgesetzt - um dann wegen der vielen blöden Konsequenzen davon doch zu schwächeln und die Einnahme wiederaufzunehmen. Mit dem Effekt, dass ich ungelogen nur 2 Monate nach Einnahme diesmal zwei deutlich spürbare Knoten (die Ärztin vermutet wieder Lipome nach Ultraschall) in derselben Brust entwickelte. Na toll!
Zuerst setzte ich die Pille unmittelbar ab. Weg mit dem Teufelszeug, so habe ich das damals empfunden! Und dann begann die Phase der Erweckung: Wenn Hormone so einen Einfluss auf meine Gesundheit haben - wo nehmen sie dann noch Einfluss, ohne dass ich es merke?

Wer einige einfach formulierte, einleuchtende und nachrecherchierbare Informationen zu dem Thema "Verhütung mit Hormonen - Was das alles mit dem weiblichen Körper macht" lesen möchte, kann zum Beispiel diesem Link hier folgen. Ein Satz aus der gesamten Argumentationskette hat mir sehr eingeleuchtet: Der Grund, weshalb die Einnahme von Hormonpräparaten für Männer so ein großes Problem ist, ist die so sehr sichtbare (und zu häufig vorkommende) Nebenwirkung schrumpfender Hoden. Warum das passieren kann (und in vielen Studien ebenso geschah), muss man selbst nachlesen. Eine Hormonstörung ist jedenfalls ein Grund: Und durch künstliche Einnahme stört man eben "seine" Hormone.

Was ich heute mit euch teilen möchte, ist mein momentaner Lösungsweg um den hormonellen Umstellungen und Entwicklungen, denen mein Körper täglich und für das ganze Leben unterliegt, Herrin zu werden.

Als erstes benötigt man eine plausible Grundlage - das heißt ein Wissen darum, welche Hormone uns aus welchem Grund interessieren. Wer mit seinen Hormonen oder mit den schleichenden Veränderungen seines Hormonhaushaltes Probleme hat (ab 35 beginnen die Wechseljahre nämlich in Wirklichkeit!), dem empfehle ich also dringend das Buch "Die Hormonkur" von Dr. Christiane Northrup - ich schlafe regelrecht auf diesem Buch, es ist meine "Bibel" geworden.



Herausfinden was stört
Wenn man die Pille absetzt, hat man mit einer individuellen Zahl verschiedener Herausforderungen zu dealen. Ich kann von extremer Mischhaut (sehr fettig & sehr trocken) berichten und einem Pustel - und Pickelmarathon quer über mein Gesicht, jede Woche eine andere "Etappe" erreichend. Teilweise hatte ich Entzündungen am Kinn, die so schmerzhaft waren, dass ich nicht mehr normal reden mochte, weil die Mundbewegungen im Kinn weh taten. Trockene Kopfhaut, fettige, strohige Haare (ui - so many details....) - all so´n Kack, nech?
Meine Laune war aber eigentlich gut, ich hab zwar vor mich hingememmt ("Meine schöne Haut ist weeeheeeg, meine schönen Haare sind weeheeeg"...) aber alles in allem war ich erstaunlich ausgeglichen drauf und hab Stress ziemlich gut weggesteckt. Hätte ja auch ein Hormonmonster werden können, oder so. Ich hatte Glück, ich sah nur wie eins aus.
Was war das Problem?
Mein Körper war natürlich sehr an die hormonelle Unterwanderung durch die Pille verändert. Seit ich 17 Jahre alt war, nahm ich selbstverständlich (wie alle Mädchen) Hormone. 10 Jahre später bekam ich meine erste sichtbare Quittung, wer weiß was ich vorher schon alles als "Phase" abgetan habe, was in Wirklichkeit unmittelbar mit der Pille zu tun hatte. Das Problem ist, dass die Pille die Haut schöner machen kann - die Diane ist tatsächlich ursprünglich nie eine Pille zur Verhütung gewesen, sondern war als Präparat zur Verbesserung von Akne bei Frauen entwickelt worden. Denn das gleiche Hormon, das eine Schwangerschaft aufrecht erhält (auch "vorgetäuschte", wie unter Einnahme der Pille), nämlich Progesteron, wirkt auch positiv auf die Haut. Als ich die Pille absetzte, war die schöne Scheinschwangerschaft vorbei. Ich habe deshalb einen Ersatz gesucht: Und - JA! - tatsächlich gefunden!
Das ist die Lösung! Yamswurzeln
Yamswurzeln enthalten Diosgenin. Dieser Stoff ist dem Geschlechtshormon Progesteron sehr ähnlich. Diosgenin kann von unserem Körper zwar nicht (zum Glück!) in Progesteron umgewandelt werden - sonst hätte das vielleicht auch zu viele Nebenwirkungen - aber es wirkt sehr ähnlich auf unseren Körper. Neben einer Vielzahl anderer positiver Anti-Ageing Effekte, die sich bei mir noch beweisen müssten, kann ich nach nur 1 Woche Einnahme meines Yams-Präparates 100%ig bestätigen, dass es die Haut wirklich schöner macht. Zu Beginn der Einnahme (je 2 Kapseln zum Frühstück), hatte ich 4 Entzündungsherde im Gesicht, die sich eben trotz meiner Hautpflegeroutine, gesunder Ernährung und Lieblingskosmetika einfach nicht behandeln bzw. verhindern ließen. Das heißt ich hatte schöne Haut: Außer da, wo sie entzündet war.
Nach nur einer Woche regelmäßiger Einnahme waren alle Entzündungen vorbei!
Hormone verändern die Haut negativ, indem sie z.B. auf die Talgproduktion wirken. Diosgenin hemmt eben diese - und dann heißt es fix "Bye bye, fettige Haut!". Ein weiterer Aspekt ist, dass bestehende Pickelchen und kleinere Verletzungen schneller verschwinden - und das auch noch spurlos (in Kombination mit meinem Vitamin-C Serum von InstaNatural), ohne Pigmentflecken. Das liegt an den in der Yamswurzel enthaltenen Gerbstoffen, die die Poren verkleinern und Pickel austrocknen.
Fazit: Nie wieder ohne!
Wenn man bedenkt, welche positiven Effekte die Yamswurzel generell hat und wenn ich sehe, wie toll meine Haut schon jetzt geworden ist (meine Haare sind übrigens auch wieder schön - logisch!), steht für mich fest: Nie wieder ohne!
Denn ein gesunder Lebenswandel und die beste Kosmetik können nichts gegen Veränderungen aus dem Inneren machen. Da sind wir machtlos. Wir können Einfluss nehmen, die Richtung wechseln - aber nicht zu 100% durch "Meditation und Yoga" oder durch "Retinolcreme" verbessern, wie wir aussehen. Deshalb gehört die Yamswurzel fest zu meinem morgendlichen Speiseplan - und ich hoffe, dass ich nie wieder echte Hormone zuführen muss.

Ging es nicht eben noch um Krebs...?
Ja richtig. Jetzt klingt es wieder so, als wenn ich nur nach Lösungen für meine Haut gesucht habe. Tatsächlich hat mich das Buch "Die Hormonkur" aber überzeugt, dass ich für meine gesamte Gesundheit (auch für mein seelisches Gleichgewicht) einiges tun sollte, dazu gehört im Extremfall auch die Einnahme von bioidentischen Hormonen (oder eben der Yamswurzel). Da die Einnahme von Hormonen bewiesener Maßen Krebszellwachstum begünstigen kann, ist mir ein Ausweichen auf kluge und wenig bis gar nicht gefährliche Alternativen lieber.
Erhöhte Östrogenwerte können das Krebswachstum fördern. Sehr eindeutig wird dies, wenn man bedenkt, dass in den USA ein Mittel (sehr erfolgreich!) zur Brustkrebsprävention eingesetzt wird, das im Grunde nichts anderes tut, als das Östrogenlevel quasi auf Null zu senken. Kein Östrogen - keine Sorgen? Na ja - eher andere. Unter der Einnahme des Medikaments Exemestan wird die Haut schlaff, die Konzentrationsfähigkeit leidet, die Libido sinkt (gen Null) und das Gedächtnis lässt stark zu wünschen übrig.

Ich weiß, dass das Entstehen von Brustlipomen bei mir sowohl genetisch als auch umwelttechnisch bedingt ist. Genetisch, weil ich dafür eine Veranlagung habe. Umwelttechnisch, weil ich durch mein Verhalten und Einflüsse von außen die Gene "aktiviert" habe. Ich habe begriffen, dass ich selbst großen Einfluss haben kann - und ich hoffe, ich habe euch neugierig gemacht und animiert, euch zu informieren, wie und warum ihr dasselbe tun solltet.

Schöne Haut ab 30? JA
 - wenn ihr euch damit auseinandersetzt, warum sich eure Haut hormonell verändert und wie ihr diese Veränderungen stoppen oder zumindest stark reduzieren könnt.
Ich nehme deshalb dieses Yamswurzelpräparat - und noch hochdosiertes Vitamin C, einen hochdosierten Vitamin B Komplex und Vitamin D3 für mein Immunsystem. Warum diese drei Nahrungsergänzungen für mich wichtig sind und woher ich sie beziehe, das teile ich euch in meinem nächsten "Schöne Haut" Artikel mit.