Mittwoch, 20. Dezember 2017

Das können wir besser!
7 Macken, die Eltern in 2018 ändern können



1. Bildschirmfrust


Deine Kinder betteln ständig um mehr Monitorzeit? Der Haussegen hängt wegen Smartphone und Tablet schief? Kein Gespräch mehr ohne Diskussionen über Fernseh - oder Zockerzeit? Fass dir an die eigene Nase: Wie oft sehen deine Kinder dich mit Bildschirm vorm Gesicht schweben? Wie lange sitzt du am PC/Laptop mit der 'Ausrede' du müsstest noch arbeiten? Und dann erwischen sie dich doch beim Onlineshoppen, Facebookposts lesen oder Fotos sortieren? Bei Displayfrust muss Gleichberechtigung herrschen. Keine Displayzeit, aber das gilt für alle, zum Beispiel, wenn die ganze Familie Zeit füreinander hat. Abendessen, Brettspiele, Lesestunde, Spaziergänge - da sollten die Displays alle aus. Auch die 'erwachsenen'.

2. Lästerschwester & Pöbelschnösel


Sich im Ton vergreifen und Rumpöbeln geriert vielerorts zum Normalton, insbesondere in den Medien. Dass der Umgang rauer wird kann man auch zu Hause erleben. Selbst die Beherrschtesten unter uns verfallen plötzlich in Schimpftiraden, wenn Maischberger oder Will mal wieder aus dem Ruder laufen. Die öffentlich-rechtlichen sind schon lange nicht mehr nur ein Hort des kulturvollen Diskurses, sondern auch der kulturfreien Hasspredigt. In den Nachrichten, in den Kommentarspalten, in den Foren - überall wird geschimpft, gewettert, gemotzt und beleidigt, dass sich die Balken biegen. Dann kommen noch der Arbeits - oder Alltagsfrust dazu, der ausgiebig am Telefon oder am Esstisch abgelassen wird...kein Wunder, dass unsere Kinder auch zu Stänkerfritzen und Giftziegen werden. Finden wir in 2018 zurück zu neutraler, versöhnlicher Kommunikation, oder wenigstens zum alten Sprichwort

Wenn ich nichts Gutes zu sagen habe, sage ich lieber gar nichts. 

Nach wenigen Tagen wird sich die gereizte Stimmung in den eigenen vier Wänden schon deutlich entspannen - wer sich den falschen Ton ins Haus einlädt, braucht sich nicht über die Kakophonie darin zu wundern.


3. Ein echtes Vorbild sein


Schlaflosigkeit, Geldsorgen, Überstunden, der Wein ist alle...es gibt viele Gründe, weshalb wir die Nerven verlieren. Was wir aber nicht wollen, ist dabei ertappt zu werden. Oder schlimmer noch: Einen Dauerzustand aus 'Lass mich jetzt, Mama/Papa ist gestresst!' zu machen. Das ist ungesund. Nicht nur für uns, sondern auch für unsere Familien. Erstens ist unsere psychische Gesundheit davon abhängig, dass wir auch mal vom Gas gehen und gelegentlich geistige Parklücken aufsuchen. Zweitens sind gereizte Eltern zwar schlimm, aber Eltern im Krankenhaus sind schlimmer! Was das mit Vorbildfunktion zu tun hat? Wer permanent unter Strom steht, wessen Familie in einem Reizklima lebt, der bringt seinen Kindern bei, dass das Normalität ist. Schlechte Stimmung muss man eben aushalten. Für immer. Wer artikuliert "Wenn ihr nicht so teuer wärd, müsste ich auch nicht so viele Überstunden machen", der sagt auch: 


Ich lebe nicht mehr mit euch, sondern für euch -
Und das kotzt mich an!

Ein Vorbild sein bedeutet nicht nur, im Straßenverkehr alle Regeln zu beherrschen und Knigge mit den eigenen Skills in Verlegenheit zu bringen: es heißt auch den Kindern vorzuleben, wie man mit schwierigen Phasen umgeht. Wie wir, selbst wenn das Geld knapp ist, einen positiven und freundlichen Umgang pflegen. Wir müssen den Kindern zeigen, dass Familie nicht das Kreuz an unserem Rücken, sondern der stete Silberstreif am Horizont ist. Wenn eure Kinder das von euch lernen, dann kann uns der Stinkefinger im Abendverkehr völlig egal sein!


4. Bodyshaming


Photo by Kat Smith from Pexels
https://www.pexels.com/photo/out-of-order-text-on-persons-belly-735966/

Wenn wir richtig woke wären, richtig tolerant und neutral, dann wäre die Welt ein besserer Ort. Wer sich rühmen kann, gut beleibte Menschen nicht zu disrespektieren, wer auch findet und fordert, dass mehr normale und nicht-normale Menschen in die Hochglanzmagazine gehören, wer Zahnlücken, Glatze, Brille oder blitzförmige Narben im Gesicht sympathisch findet, der ist schon recht offen. Wer Mensch erstmal den Bonus gibt, auch nur Mensch zu sein, egal ob Anwalt, Ausländer oder Bauer ohne Frau, der hat es fast drauf. Über Kleidung oder Frisuren, die euch nicht gefallen, lästert ihr aber auch nicht, oder? Sieht billig aus, steht nicht, macht fett...sagt ihr nicht? Und Körpersprache ('die Raute') oder das xte Foto im Bikini vom Strandurlaub verleiten euch zu...nichts? Keine fiesen Gedanken? Super! Damit habt ihr schon die Silbermedaille für Toleranz und Nächstenliebe.

Fehlt nur noch eine Disziplin: Selbstliebe. 

Ihr klagt nicht darüber, zu fett zu sein? Ihr jammert nicht, wenn euch etwas nicht steht, sondern sucht optimistisch etwas, das zu euch passt? Ihr faucht nicht, wenn ihr Komplimente bekommt? Ihr versteckt euch nicht vor fremden Blicken? Ihr lasst euch nicht gehen, weil ihr euch aufgegeben habt und für einen hoffnungslosen Fall haltet? Ihr setzt eure Kinder nicht auf asketische Diät, weil ihr Angst habt, sie könnten mal so aussehen, wie ihr? Euch gefällt was ihr seht? Ehrlich? Dann sehen Superman und Superwoman ziemlich blass gegen euch aus - Kryptonit ist ein Witz gegen das Gift, das wir uns selbst täglich freiwillig spritzen.

5. Plusquamperfekt


Perfekt gibt es nicht. Das ist eine totale Illusion. Trotzdem schielen wir zu diesen Illusionen hin, wenn wir über das nachdenken, was wir gern hätten. Benjamin hat zwei linke Füße, der wird nie Fußballspieler. Anne benimmt sich seit ihrer Geburt wie ein Junge, sie wird vielleicht nie lange Haare tragen - oder einen Mann heiraten. Louis ist in der Schule nicht so gut, wie man selbst es mal war und interessiert sich für nichts, außer Lego und Pokemon. Jette himmelt die Schwiegeroma mehr an, als die eigene Mutter. Und keiner kann richtig schön Geige spielen.
Das Leben ist kein reines Wunschkonzert, über Vieles haben wir Eltern keine Macht. Ganz besonders wer und wie unsere Kinder sind können wir nur zu maximal 50% beeinflussen, und der Einfluss schrumpft, je größer sie werden. Es muss nicht alles Plusquamperfekt sein, Präsens reicht vollkommen aus. Das Leben nehmen, wie es ist: Schön, wenn wir das unseren Kindern mitgeben könnten. 

Enttäuschungen haben Menschen, die ständig im falschen Film leben und beim Abspann merken, dass er vorbei ist. 

6. Konsumismus


Photo by Pineapple Supply Co. from Pexels
https://www.pexels.com/photo/architecture-blur-buildings-business-137071/

Kaufen. Wegwerfen. Neukaufen. Wegwerfen. Neukaufen.
Die Halbwertszeit unserer Besitztümer wird immer kleiner. "Die Qualität nimmt ja auch ab", verteidigt man sich sofort. Das stimmt aber nur neun-dreiviertel. Jedenfalls nicht ganz. Wenn wir unseren Besitz nicht ersetzen, weil er uns veraltet erscheint, dann, weil er nicht mehr funktioniert. Nicht funktionieren ist dabei ein dehnbarer Begriff, da passt alles von 'Es gefällt mir nicht mehr' bis 'Es ist kaputt' rein. Reparieren, umfunktionieren, aufbewahren...die Mühe machen sich Wenige. Wegwerfen spart Zeit, Neukaufen macht glücklich. Die Lust am stetig Neuen übertragen wir so auf unsere Kinder. Die Frustration, wenn etwas nicht mehr perfekt ist, auch. Viele Kinder erleben, dass ihre Eltern Shoppen als Freizeitbeschäftigung betreiben. Sie bekommen fast wöchentlich kleine Aufmerksamkeiten, einfach nur so. Viele von uns halten die Lust nach Mehr in unseren Kindern aufrecht, statt sie mit der Freude am Besitz zu füttern. Klagen über ein Kind, das will, was alle anderen haben, sind meist unfair: Geht es uns denn so anders? Der Strandurlaub, das Auto, das Smartphone, das Tablet, die Tasche, die Schuhe, der Grill, die Keramikserie...mal ehrlich, Viele von uns sind genau wie unsere Kinder. Wir leben alle im selben Umfeld, bombardiert von denselben niemals endenden Reizen. Irgendetwas braucht man immer. Es gibt viele Familien, die mehrmals die Woche einkaufen gehen, und das nicht für Lebensmittel.

In 2018 können wir doch mal wieder den Versuch wagen mit dem glücklich zu sein, was wir bereits haben. 

Ich habe als Unterstützung dafür vor kurzem sämtliche Newsletter abbestellt: Keine Werbung, die mich täglich mit tollen Rabatten locken will. Den 'Do-it-Yourself' Anteil haben wir schon in 2017 einigermaßen verinnerlicht: Zuletzt ist es uns tatsächlich geglückt, einen IMac zu reparieren. Youtube sie Dank! Das Beste daran, die Reize zu filtern und mehr aus dem Leben fernzuhalten? Der Fokus auf das Schöne, das man bereits besitzt, kehrt allmählich ganz von selbst zurück. Wer nicht dauernd mit frischem Gras vor der Kuh rumwedelt, kriegt sie nämlich nicht von ihrer Weide weg.


7. Liebe entdecken


Moderne Eltern lieben ihre Kinder nicht nur über alles, sie lassen sie das auch spüren. Wofür vor wenigen Generationen oft keine Zeit blieb, ist jetzt standardmäßig Zeit: Kuscheln, Vorlesen, Spielen, Rausgehen, Toben. Wir 'neuen' Eltern reflektieren das Verhalten unserer Kinder, informieren uns fortwährend, wägen alle Entscheidungen gewissenhaft ab, die meisten haben längst demokratische Grundrechte an ihre Kinder verliehen. Unsere Kinder wissen, wie es ist geliebt zu werden. Und das ist schön! Aber da geht noch mehr. Hand aufs Herz: Wie viele Menschen in unserem Leben bekommen nicht mehr unsere (umfängliche) Liebe, seit wir Kinder haben?
Auch eine beste Freundin verträgt unsere Schmuse - und Redezeit gut. Ein Mädelsabend lässt auch Mamas Herz höher schlagen. Statt daraus einen 'Termin' zu machen und zu sagen 'Ich muss da jetzt hin', statt ein schlechtes Gewissen zu haben, wenn mal was liegen bleibt: Zelebrieren wir in 2018 lieber, dass wir Freunde haben mit denen wir eine schöne Zeit verbringen können.
Unserem Partner sein Lieblingsessen kochen und zärtlich zu ihm sein: Das ist Liebe.
Die Partnerin am Wochenende ausschlafen lassen und mit den Kindern ein heimliches Überraschungsfrühstück vorbereiten: Das ist Liebe. Sich kleine Liebesbotschaften an den Kühlschrank kleben, die NICHT für die Kinder sind - aber dennoch jugendfrei -, einen Abend mal nicht Filme gucken, sondern mal wieder kuscheln und schwatzen - auch ohne Kinder und auch jugendfrei - DAS ist Liebe. 

Für die Omi aufstehen, der Schwangeren Platz machen, am Telefon lachen, mit der netten Kassiererin plauschen, fremde Kinder anlächeln: Das ist Liebe! 

Viel zu oft beschränkt sich das Zeigen und Ausleben von diesem wunderbaren Gefühl auf die unmittelbare Familie, oft sogar nur auf die Kinder. Es ist nicht nur schade, wenn Kinder Liebe und Nächstenliebe kaum mehr im Alltag erleben, es ist auch nicht ganz ungefährlich, wenn sie die Einzigen sind, die ihrer teilhaftig werden: So kann schnell mal ein kleiner Haustyrann entstehen.
Jeder hat doch schöne Blumen und ein Küsschen verdient:
Ob nun wortwörtlich, oder sprichwörtlich.
Geben wir also mehr von unserer Sonnenseite, teilen wir mehr unserer warmen Gefühle mit unserer Umwelt - und mit Sicherheit kommt auch ganz viel davon zurück!

Photo from Pexels
https://www.pexels.com/photo/two-woman-taking-photo-in-photobooth-holding-black-and-pink-masquerade-mask-160420/




Freitag, 8. Dezember 2017

DIE 10 BESTEN VORSÄTZE FÜRS NEUE JAHR



Abnehmen, das Rauchen aufgeben, eine bessere Mutter sein, mehr Zeit für die Familie haben, sich mehr um seine Freunde kümmern...unsere Neujahrsvorsätze klingen so, als ob Moses höchstpersönlich mit seinen 10 Geboten aus unserem Oberstübchen herabgewandert ist, um uns ein Jahr lang mit seiner moralischen Überlegenheit daran zu erinnern, dass wir doch ein besserer Mensch sein wollten, als im Vorjahr.
Willst du Silvester 2018 glücklich auf deine Speckrollen anstoßen und deine Zigarette mit dem Club der Asphaltlungen ohne schlechtes Gewissen genießen, dann hör nicht auf Moses. Hör auf MICH!

Hier MEINE 10 idiotensicheren Vorsätze fürs neue Jahr - die schaffste locker!

1 Mehr Akzeptanz

Donald ist auch nur ein Mensch










Du bist, wie du bist. Lebe damit. Du hasst Avocados, bist faul, Single, antriebslos und arm. Mein Gott, nobody is perfect!


2 Mehr Ehrlichkeit


Ehrlich währt am längsten. Für ein aufrichtiges Miteinander musst du Aufrichtigkeit praktizieren. Wie? Hier ein paar Übungssätze, die den Einstieg in dein neues ‚Whole Truth‘- Jahr erleichtern. Am besten jeden Tag anwenden und die Dosis langsam auf ‚Berlinniveau‘ erhöhen.

„Nö, keine Lust.“
„Ich mach das nur, weil ich nichts anderes kann.“
„Ich kaufe mit Absicht die vegane Wurst, die den Fleischskandal hatte. Ich bin ein anonymer Fleischfresser.“
„Ich mache nur Yoga, weil ich unsportlich bin. Das merkt da keiner.“
„Ich trage Laufschuhe und Jogginghosen nur, weil sie bequem sind.“
„Ich gucke Game of Thrones nicht, ich wiederhole nur, was die anderen erzählt haben.“
„Ich arbeite tagsüber eigentlich gar nicht, das meiste mache ich immer in der Stunde vorm Feierabend. Feierabend motiviert mich.“
„Ich trage gar keine Kleidergröße 38. Und du auch nicht, das sieht man.“
„Lassen Sie mich durch, ich bin Philosoph!“
„Ich mag Avocados in Wirklichkeit gar nicht.“


3 Mehr Umweltbewusstsein

Mach deiner Umwelt schöne Augen










Man kann nicht nicht kommunizieren. Man kann auch nicht nicht seine Umwelt beeinflussen. Hier ein paar Ideen für mehr positiven Impact, die du leicht umsetzen kannst.

Mehr Kaugummi, weniger Knoblauchsauce.
Mehr Kopfhörer, weniger Headsets.
Mehr Smartphone, weniger fremde Leute anstarren.
Mehr Fokus, weniger „Hast du mit mir gesprochen?“
Mehr ganze Flaschen, weniger Scherben.
Mehr Türsteher, weniger Leute, die den Bus um Schrittlänge verpassen.
Mehr Wirtschaft ankurbeln, weniger sparen.
Mehr Schulterzucken, weniger Puls.
Mehr Blickkontakt, weniger Dekolleté.
Mehr Dekolleté, weniger #MeToo#.
Mehr Unterschriften, weniger Demos.
Mehr Essen, weniger Meckern.
Mehr echtes Frühstück, weniger Avocado.

4 Mehr Liebe

Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst: das Geheimrezept für eine glückliche Gesellschaft. Es gibt da draußen zu viele Leute, die sich selbst hassen. Das muss aufhören, und das kannst du dafür tun:

Spiegel Wenn du erträgst, dass dir Leggings generell nicht stehen, wenn du duldest, dass dein Outfit heute nicht dein bester Freund wird, wenn du annimmst, dass du nur einer von Vielen bist: Dann kannst du auch den Fail zu deiner Linken und den Fail zu deiner Rechten lieben.

Körperkontakt Kuschel dich nachts mal wieder so richtig in die Decke, umarme dich ausgiebig, gib dir selbst einen aufmunternden Händedruck oder auch einen freundschaftlichen Klapps auf den Hintern. Du musst dich fühlen, um dich zu spüren!

Teilen Jesus hat‘s vorgemacht! Teile dein Wissen und deine Zeit. Teile deine liegengebliebenen Aufgaben und deine Kosten. Teile dein Bett und deine Wohnung. Teile Brot und Wein. Teile deine Kleidung, Einteiler sind für Zwerge und Skihasen. Teilet und mehret euch, make more not one!

Geben Wer mit beiden Händen das Alte festhält, hat keinen Platz für Neues. Also lass los!
Lass Sven ziehen, und Anna auch. Öffne dich für Matthias oder Emma! Lass den alten Frust gehen, vertraue darauf, dass genug neuer kommt. Gib dich hin, nimm zurück was übrig bleibt. Da kommt Liebe auf!

5 Mehr Zeit

Stress ist manchmal auch Timing










Das ist der ultimative Perspektivwechsel, wenn du auf deinem Sterbebett liegst und dich fragst: „Hab ich alles richtig gemacht?“ Jeder weiß, dass diese Frage nicht mit „Nein, ich hätte mehr arbeiten sollen“ beantwortet wird. Schwänz mal wieder. Die Arbeit hat sich gestern schon nicht erledigt, wieso dann heute? Du machst das eh nur für Geld und nicht für Fame, wozu dann die Eile? Du machst das eh nur für Fame und nicht für Geld, wozu dann der Druck? Eeeeentspann dich…

6 Mehr Energie

Zero ist anstrengend. Zero Coke, zero Sugar, zero Kalorien = zero fun. Wo bleibt da die Lebensfreude? Für mehr Energie in 2018 erlaubst du dir einfach mehr Energie! Und die verbrennst du dann glücklich, während du dem Sonnenuntergang entgegentanzt.

7 Mehr Geduld

Dir platzt der Kopf, alles muss sich verändern?










Rome wasn´t built in a day. Der BER braucht auch noch zwei Tage. Der Stau löst sich bestimmt noch vor der ersten Kaffeepause auf. Wenn du zu spät zum Kochen mit den Zutaten vom Einkaufen kommst, brauchst du nicht mehr kochen, dann gibt’s Pizza. Mal ehrlich: Was macht Termindruck eigentlich, außer Dinge wichtiger machen, als sie dir vor dem Termin waren?

8 Mehr Grün

Mach dir ein paar grüne Gedanken: Die sind voll im Trend! Grün ist nicht nur eine Lebensweise, sondern auch eine Denkweise. Hier ein paar Ideen, die du für dein grünes Bewusstsein verinnerlichen kannst:

In der Farbenlehre ist Grün die Farbe der Mitte. Sie steht für Neutralität und Zufriedenheit. Außerhalb der Farbenlehre steht Grün für Übelkeit und Neid. Punktuell auch für Trends. 
Grün ist zudem die Farbe des Kreislaufs. Und des Daumens. 
Avocados sind auch grün. 
Grün ist meistens ein guter Anfang.

9 Weniger ist Mehr

Da waren die Augen größer als der Teller










In Zeiten des Überflusses, der Maßlosigkeit, des Seine-Grenzen-nicht-Kennens, kann man auch mal zurückrudern und seine ganzen Ansprüche überdenken. Hier ein paar Anregungen:

Weniger Diät, mehr Genuss
Weniger Überstunden, mehr Game of Thrones
Weniger Diskussion, mehr Handlung
Weniger Smartphone, mehr Biergarten
Weniger Spekulation, mehr Wissen
Weniger Avocado, mehr Spinat

10 Mehr Fatalismus


Eines kann man sich aus den Religionen ruhig abgucken, da hatte Moses Recht: Fatalismus.
Weil, wenn du einen Patzer machst, kommst du in die Hölle. Am Ende sowieso. Moses war schon ein großer Motivationscoach seiner Zeit. So ein bisschen "Das Ende ist nah!" - kann im Alltag manchmal echt nicht schaden. Schicksalsergebenheit öffnet dir Türen, wo sich die eine geschlossen hat.  Fatalismus heißt „Shit happens, carry on". Danach zu leben bringt eine große Dosis Leichtigkeit in deine Welt. Sprich mir nach...

Druckerpapier alle
das Blinddate eine Falle
Hasskommentar von Kalle
zu dick für diese Schnalle
keine Flüge mehr nach Malle
Mieterhöhungen für alle 
OMMMM und En Shalla
is am Ende PILLEPALLE!

In diesem Sinne...Happy new year und Prösterchen!





fotos as usual von Ryan McGuire @ gratisography.com