Freitag, 8. Dezember 2017

DIE 10 BESTEN VORSÄTZE FÜRS NEUE JAHR



Abnehmen, das Rauchen aufgeben, eine bessere Mutter sein, mehr Zeit für die Familie haben, sich mehr um seine Freunde kümmern...unsere Neujahrsvorsätze klingen so, als ob Moses höchstpersönlich mit seinen 10 Geboten aus unserem Oberstübchen herabgewandert ist, um uns ein Jahr lang mit seiner moralischen Überlegenheit daran zu erinnern, dass wir doch ein besserer Mensch sein wollten, als im Vorjahr.
Willst du Silvester 2018 glücklich auf deine Speckrollen anstoßen und deine Zigarette mit dem Club der Asphaltlungen ohne schlechtes Gewissen genießen, dann hör nicht auf Moses. Hör auf MICH!

Hier MEINE 10 idiotensicheren Vorsätze fürs neue Jahr - die schaffste locker!

1 Mehr Akzeptanz

Donald ist auch nur ein Mensch










Du bist, wie du bist. Lebe damit. Du hasst Avocados, bist faul, Single, antriebslos und arm. Mein Gott, nobody is perfect!


2 Mehr Ehrlichkeit


Ehrlich währt am längsten. Für ein aufrichtiges Miteinander musst du Aufrichtigkeit praktizieren. Wie? Hier ein paar Übungssätze, die den Einstieg in dein neues ‚Whole Truth‘- Jahr erleichtern. Am besten jeden Tag anwenden und die Dosis langsam auf ‚Berlinniveau‘ erhöhen.

„Nö, keine Lust.“
„Ich mach das nur, weil ich nichts anderes kann.“
„Ich kaufe mit Absicht die vegane Wurst, die den Fleischskandal hatte. Ich bin ein anonymer Fleischfresser.“
„Ich mache nur Yoga, weil ich unsportlich bin. Das merkt da keiner.“
„Ich trage Laufschuhe und Jogginghosen nur, weil sie bequem sind.“
„Ich gucke Game of Thrones nicht, ich wiederhole nur, was die anderen erzählt haben.“
„Ich arbeite tagsüber eigentlich gar nicht, das meiste mache ich immer in der Stunde vorm Feierabend. Feierabend motiviert mich.“
„Ich trage gar keine Kleidergröße 38. Und du auch nicht, das sieht man.“
„Lassen Sie mich durch, ich bin Philosoph!“
„Ich mag Avocados in Wirklichkeit gar nicht.“


3 Mehr Umweltbewusstsein

Mach deiner Umwelt schöne Augen










Man kann nicht nicht kommunizieren. Man kann auch nicht nicht seine Umwelt beeinflussen. Hier ein paar Ideen für mehr positiven Impact, die du leicht umsetzen kannst.

Mehr Kaugummi, weniger Knoblauchsauce.
Mehr Kopfhörer, weniger Headsets.
Mehr Smartphone, weniger fremde Leute anstarren.
Mehr Fokus, weniger „Hast du mit mir gesprochen?“
Mehr ganze Flaschen, weniger Scherben.
Mehr Türsteher, weniger Leute, die den Bus um Schrittlänge verpassen.
Mehr Wirtschaft ankurbeln, weniger sparen.
Mehr Schulterzucken, weniger Puls.
Mehr Blickkontakt, weniger Dekolleté.
Mehr Dekolleté, weniger #MeToo#.
Mehr Unterschriften, weniger Demos.
Mehr Essen, weniger Meckern.
Mehr echtes Frühstück, weniger Avocado.

4 Mehr Liebe

Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst: das Geheimrezept für eine glückliche Gesellschaft. Es gibt da draußen zu viele Leute, die sich selbst hassen. Das muss aufhören, und das kannst du dafür tun:

Spiegel Wenn du erträgst, dass dir Leggings generell nicht stehen, wenn du duldest, dass dein Outfit heute nicht dein bester Freund wird, wenn du annimmst, dass du nur einer von Vielen bist: Dann kannst du auch den Fail zu deiner Linken und den Fail zu deiner Rechten lieben.

Körperkontakt Kuschel dich nachts mal wieder so richtig in die Decke, umarme dich ausgiebig, gib dir selbst einen aufmunternden Händedruck oder auch einen freundschaftlichen Klapps auf den Hintern. Du musst dich fühlen, um dich zu spüren!

Teilen Jesus hat‘s vorgemacht! Teile dein Wissen und deine Zeit. Teile deine liegengebliebenen Aufgaben und deine Kosten. Teile dein Bett und deine Wohnung. Teile Brot und Wein. Teile deine Kleidung, Einteiler sind für Zwerge und Skihasen. Teilet und mehret euch, make more not one!

Geben Wer mit beiden Händen das Alte festhält, hat keinen Platz für Neues. Also lass los!
Lass Sven ziehen, und Anna auch. Öffne dich für Matthias oder Emma! Lass den alten Frust gehen, vertraue darauf, dass genug neuer kommt. Gib dich hin, nimm zurück was übrig bleibt. Da kommt Liebe auf!

5 Mehr Zeit

Stress ist manchmal auch Timing










Das ist der ultimative Perspektivwechsel, wenn du auf deinem Sterbebett liegst und dich fragst: „Hab ich alles richtig gemacht?“ Jeder weiß, dass diese Frage nicht mit „Nein, ich hätte mehr arbeiten sollen“ beantwortet wird. Schwänz mal wieder. Die Arbeit hat sich gestern schon nicht erledigt, wieso dann heute? Du machst das eh nur für Geld und nicht für Fame, wozu dann die Eile? Du machst das eh nur für Fame und nicht für Geld, wozu dann der Druck? Eeeeentspann dich…

6 Mehr Energie

Zero ist anstrengend. Zero Coke, zero Sugar, zero Kalorien = zero fun. Wo bleibt da die Lebensfreude? Für mehr Energie in 2018 erlaubst du dir einfach mehr Energie! Und die verbrennst du dann glücklich, während du dem Sonnenuntergang entgegentanzt.

7 Mehr Geduld

Dir platzt der Kopf, alles muss sich verändern?










Rome wasn´t built in a day. Der BER braucht auch noch zwei Tage. Der Stau löst sich bestimmt noch vor der ersten Kaffeepause auf. Wenn du zu spät zum Kochen mit den Zutaten vom Einkaufen kommst, brauchst du nicht mehr kochen, dann gibt’s Pizza. Mal ehrlich: Was macht Termindruck eigentlich, außer Dinge wichtiger machen, als sie dir vor dem Termin waren?

8 Mehr Grün

Mach dir ein paar grüne Gedanken: Die sind voll im Trend! Grün ist nicht nur eine Lebensweise, sondern auch eine Denkweise. Hier ein paar Ideen, die du für dein grünes Bewusstsein verinnerlichen kannst:

In der Farbenlehre ist Grün die Farbe der Mitte. Sie steht für Neutralität und Zufriedenheit. Außerhalb der Farbenlehre steht Grün für Übelkeit und Neid. Punktuell auch für Trends. 
Grün ist zudem die Farbe des Kreislaufs. Und des Daumens. 
Avocados sind auch grün. 
Grün ist meistens ein guter Anfang.

9 Weniger ist Mehr

Da waren die Augen größer als der Teller










In Zeiten des Überflusses, der Maßlosigkeit, des Seine-Grenzen-nicht-Kennens, kann man auch mal zurückrudern und seine ganzen Ansprüche überdenken. Hier ein paar Anregungen:

Weniger Diät, mehr Genuss
Weniger Überstunden, mehr Game of Thrones
Weniger Diskussion, mehr Handlung
Weniger Smartphone, mehr Biergarten
Weniger Spekulation, mehr Wissen
Weniger Avocado, mehr Spinat

10 Mehr Fatalismus


Eines kann man sich aus den Religionen ruhig abgucken, da hatte Moses Recht: Fatalismus.
Weil, wenn du einen Patzer machst, kommst du in die Hölle. Am Ende sowieso. Moses war schon ein großer Motivationscoach seiner Zeit. So ein bisschen "Das Ende ist nah!" - kann im Alltag manchmal echt nicht schaden. Schicksalsergebenheit öffnet dir Türen, wo sich die eine geschlossen hat.  Fatalismus heißt „Shit happens, carry on". Danach zu leben bringt eine große Dosis Leichtigkeit in deine Welt. Sprich mir nach...

Druckerpapier alle
das Blinddate eine Falle
Hasskommentar von Kalle
zu dick für diese Schnalle
keine Flüge mehr nach Malle
Mieterhöhungen für alle 
OMMMM und En Shalla
is am Ende PILLEPALLE!

In diesem Sinne...Happy new year und Prösterchen!





fotos as usual von Ryan McGuire @ gratisography.com